Advents- und Weihnachtslieder

Es ist für uns eine Zeit angekommen

Es ist für uns eine Zeit angekommen,
die bringt uns eine große Freud.
Übers schneebedeckte Feld wandern wir, wandern wir,
durch die weite, weiße Welt.
Es schlafen Bächlein und Seen unterm Eise,
es träumt der Wald einen tiefen Traum.
Durch den Schnee, der leise fällt, wandern wir, wandern wir,
durch die weite, weiße Welt.
Vom hohen Himmel ein leuchtendes Schweigen
erfüllt die Herzen mit Seligkeit.
Unterm sternbeglänzten Zelt wandern wir, wandern wir,
durch die weite, weiße Welt.

Schneeflöckchen Weißröckchen

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
Da kommst du geschneit;
Du kommst aus den Wolken,
Dein Weg ist so weit.

Komm, setz dich ans Fenster,
Du lieblicher Stern;
Malst Blumen und Blätter,
Wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst
Uns die Blümelein zu,
Dann schlafen sie sicher
In himmlischer Ruh'.

Es kommt ein Schiff geladen

Es kommt ein Schiff, geladen
Bis an den höchsten Bord,
Trägt Gottes Sohn voll Gnaden,
Des Vaters ewig's Wort.

Das Schiff geht still im Triebe,
Trägt eine teure Last.
Das Segel ist die Liebe,
Der Heilig Geist der Mast.

Der Anker haft' auf Erden
Da ist das Schiff am Land.
Das Wort soll Fleisch uns werden,
Der Sohn ist uns gesandt.

Zu Bethlehem geboren
Im Stall ein Kindelein,
Gibt sich für uns verloren,
Gelobet muß es sein.

Leise rieselt der Schnee

Leise rieselt der Schnee;
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freue dich, Christkind kommt bald!

In dem Herzen ist's warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Maria durch ein' Dornwald ging

Maria durch ein´ Dornwald ging
Kyrie eleison!
Maria durch ein´ Dornwald ging,
der hat in sieb´n Jahr´n kein Laub getrag´n,
Jesus und Maria!

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
das trug Maria unter ihrem Herzen,
Jesus und Maria!
Da haben die Dornen Rosen getragen
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
da haben die Dornen Rosen getragen,
Jesus und Maria!

Still, still, still

Still, still, still,
Weil's Kindlein schlafen will.
Die Englein tun schön jubilieren,
Bei dem Kripplein musizieren.
Still, still, still,
Weil's Kindlein schlafen will.

Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!
Maria tut dich niedersingen
Und ihr treues Herz darbringen.
Schlaf, schlaf, schlaf,
Mein liebes Kindlein schlaf!

Über Sterne, über Sonnen,
leise geht Mariens Schritt.
Lauter Gold und lichte Wonnen,
nimmt sie für ihr Kindlein mit.
Wenn Maria heilig schreitet,
von der Sterne Chor geschaut,
wird von ihrer Hand bereitet,
was zur Weihnacht' niedertaut.
Ruft die Sonne, auf zu weben
für des Kindes lichtes Kleid,
bittet dann den Mond zu geben,
ihrem Kindlein Glück und Freud'.
Alle Sternlein spannt sie singend,
an den großen Wagen an.
Ziehet durch den Himmel klingend,
kommt so auf der Erde an.

Aus hohem Wolkenschlosse

Aus hohem Wolkenschlosse,
auf seinem weißen Rosse
hernieder reitet mit Gebraus
der heilige Sankt Nikolaus.

Im Wald die kleinen Hasen
erheben ihre Nasen.
Der Hirsch mit seinem Horn.
Springt über Busch und Dorn.

Und alle lieben Tiere,
die kommen schnell herfüre
und neigen sich zur Erd
vorm Reiter auf dem Pferd.

Wir aber wollen lernen
ein Lied von goldnen Sternen,
das singen wir ihm vor,
klopft er an unser Tor.

(von Marianne Garff)

Was soll das bedeuten?

Was soll das bedeuten?
Es taget ja schon!
Ich weiß, wohl es geht erst um Mitternacht rum.
Schaut nur daher!
Wie glänzen die Sternlein
je länger je mehr.

Treibt zusammen, treibt zusammen
die Schäflein fürbaß!
Treibt zusammen, treibt zusammen,
dort zeig ich euch was:
Dort in dem Stall, dort in dem Stall
werd´t Wunderding sehen,
treibt zusammen einmal!

Tal und Hügel sind verschneit
und die Nächte schweigen,
grünt ein Tännlein irgendwo
tief im Wald verborgen.
da wir uns zu dieser Zeit,
da wir uns zu dieser Zeit
vor der Stille neigen.
Das macht unsere Herzen froh,
das macht unsere Herzen froh
wie ein lichter Morgen.

Möge dann und wann
Deine Seele aufleuchten
im Festkleid der Freude.

Möge dann und wann
Deine Last leicht werden
und Dein Schritt
beschwingt wie im Tanz

Möge dann und wann
ein Lied aufsteigen
vom Grund Deines Herzens,
das Leben zu grüßen
wie die Amsel am Morgen

Möge dann und wann
der Himmel
über Deine Schwelle treten

(A. S. Naegeli)

Vor Weihnachten

Die Kindlein sitzen im Zimmer
– Weihnachten ist nicht mehr weit –
bei traulichem Lampenschimmer
und jubeln: „Es schneit, es schneit!“
Das leichte Flockengewimmel,
es schwebt durch die dämmernde Nacht
herunter vom hohen Himmel
vorüber am Fenster so sacht.
Und wo ein Flöckchen im Tanze
den Scheiben vorüberschweift,
da flimmert’s in silbernem Glanze,
vom Lichte der Lampe bestreift.
Die Kindlein sehn’s mit Frohlocken,
sie drängen ans Fenster sich dicht,
sie verfolgen die silbernen Flocken,
die Mutter lächelt und spricht:
„Wisst, Kinder, die Engelein schneidern
im Himmel jetzt früh und spät;
an Puppenbettchen und Kleidern
wird auf Weihnachten genäht.
Da fällt von Säckchen und Röckchen
manch silberner Flitter beiseit,
von Bettchen manch Federflöckchen;
auf Erden sagt man: es schneit.
Und seid ihr lieb und vernünftig,
ist manches für euch auch bestellt;
wer weiß, was Schönes euch künftig
vom Tische der Engelein fällt!“
Die Mutter spricht’s; – vor Entzücken
den Kleinen das Herz da lacht;
sie träumen mit seligen Blicken
hinaus in die zaubrische Nacht.

Karl Gerok (1815-1890)

Barbarazweige

Steht da ein Kirschbaum kahl und ohne Blätter,
steht so schwarz im weißen Schnee bei Frost und rauem Wetter.
Kirschbaum im Garten, musst es wohl erleiden,
will am Tag Sankt Barbara mir Zweige abschneiden.

Will in mein warmes Zimmer sie bringen,
sollen mir zur Weihnachtszeit viel Knospen daraus entspringen.
Knospen noch gestern, Blüten schon morgen:
So ist in der Winternacht der Frühling verborgen.

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