9 Ideen, die den Kindergeburtstag einfacher machen

Hand auf’s Herz: wer von Euch freut sich vorbehaltlos auf das Kindergeburtstagsfest der lieben Kleinen? Wenn es Euch geht wie mir, und Ihr auch eher mit einem großen Seufzer an den anstrengenden Tag denkt, habe ich ein paar Ideen für Euch. Uns gelingt es damit, den Tag ohne viele Tränen der Kinder, ohne enttäuschte Erwartungen und ohne Nervenzusammenbruch der Mutter rumzukriegen und – am allerwichtigsten – das Geburtstagskind und seine Gäste so richtig glücklich zu machen. Meine Ideen sind für die Feier mit Kindergartenkindern gedacht, für ältere Kinder müsst Ihr sicherlich einiges neu denken.

1) Weniger ist mehr

Wie so oft im Leben gilt auch beim Kindergeburtstag: weniger ist mehr. Das fängt schon mit der Entscheidung an, ob eine klassische Kindergeburtstagsfeier überhaupt nötig ist. Bei unserer Großen haben wir sie beim 3. Geburtstag noch ausfallen lassen und nur mit der Sandkastenfreundin und Mamas bester Freundin gefeiert. Niemand hat irgendetwas vermisst. Sobald die Kinder im Kindergarten oder von älteren Geschwistern das Konzept „Kindergeburtstag“ kennenlernen, möchten und sollen sie natürlich auch ihren Geburtstag feiern. Wenn es möglich ist, die Anzahl der Gäste so klein wie möglich halten. Es bietet sich an, so viele Gäste einzuladen, wie das Kind Jahre alt wird. So bleibt es überschaubarer für die Kinder.

2) Motto-Parties

Muss es unbedingt die achte Prinzessinnen-Party oder das zehnte Star-Wars Fest sein? Wenn es ein Herzenswunsch Deines Kindes ist: Ja! Ansonsten: Mut zur Lücke: „Sarahs Geburtstag“ ist genauso toll und lässt sogar mehr Freiheiten bei der Gestaltung des Festes. Und vor allem: macht Euch mit der Vorbereitung nicht verrückt. Auch auf einer Prinzessinen-Party kann man von blauen Tellern essen oder einfache bunte Standardluftballons aufhängen. Niemandem ist gedient, wenn der Raum stylish geschmückt, aber die Mutter fix und fertig ist von all den Besorgungen, bevor es überhaupt losgeht.

3) Dekoration

Auch hier: es soll Eurem Kind gefallen und zeigen, dass Ihr ein besonderes Fest feiert, aber Ihr braucht niemandem sonst irgendwas damit beweisen, schon gar nicht den sozialen Netzwerken. Viel wichtiger ist es, das alles praktisch ist: keine Stolperfallen, keine kostbaren Blumenvasen, die kaputt gehen können, keine modisch bedruckten Pappbecher, die ein Party-Motto widerspiegeln, dann aber schnell umkippen. Was Dir und Deinem Kind gefällt, reicht aus. Mir macht es zB großen Spaß, mit meinen Mädchen schon vor dem Fest Girlanden oder Kuchenstecker selber zu basteln und so schon ein bisschen in die Vorfreude einzutauchen. Das sieht nicht ganz so perfekt aus, wie bei Living at Home, und sicherlich würden die Fotos vom Buffet bei Instagram und Facebook nicht viele „Likes“ bekommen, aber uns gefällt es, und das zählt an diesem Tag.

4) Was essen wir?

Nach unserer Erfahrung reicht genau ein Kuchen, gerne bunt aber einfach verziert (Stichwort: Smarties). Meistens sind unsere Gäste so aufgeregt, dass sie sowieso kaum essen können. Viele und stylish verzierte Kuchen und Cupcakes sehen aus Mamas Sicht toll aus –aber denkt bitte nicht, dass die viele Arbeit von Kindergartenkindern entsprechend gewürdigt wird. Lieber noch etwas „Fingerfood“ vorbereiten, was im Laufe des Nachmittags nebenher gegessen werden kann. Hier achten wir darauf, dass es möglichst wenig klebt. Also lieber Möhrchen als Bonbons. Abhängig von der Gestaltung des Festes gibt es zum Abschluss noch Pizza, Kartoffelsalat oder etwas Ähnliches als Abendbrot.

5) Ganz wichtig: der Ablauf

Um dem befürchteten Chaos vorzubeugen, hat sich bei uns bewährt, ruhige Phasen mit aktiven abzuwechseln. Wenn die Kinder eintreffen, wird es meistens laut und fröhlich, Geschenke werden ausgepackt und bewundert, kleine Jungens raufen gerne mal, und stellen fest, wer der Stärkste ist, das Gelände (oder das Kinderzimmer) wird erkundet usw. Dann sammeln wir uns zum Kuchen essen und ich versuche, ein bisschen Ruhe in die Gesellschaft zu bekommen. Dann wird gespielt, gerne laut, aktiv und lebendig. Danach vielleicht eine Runde Basteln oder im Sand buddeln (je nach Alter), noch mal Toben oder Schatzsuche, dann Abendbrot.

6) Dauer

Auch hier empfehle ich, sich zu begrenzen. Lieber 2-3 Stunden glücklich feiern und alle nach Hause schicken, wenn es am Schönsten ist, als nach 5 Stunden die völlig überforderten Kinder trösten müssen. Ganz wichtig: schon auf den Einladungen die Uhrzeit mit Abholzeit angeben. Wenn dann alles gut lief und die Kinder noch friedlich spielen, kann man den abholenden Eltern spontan was zu trinken anbieten und die Atmosphäre genießen.

7) Das Programm

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Kinder im Kindergartenalter gerne noch ganz frei spielen. Miteinander oder nebeneinander. Wenn man da für Möglichkeiten sorgt (Sandspielzeug bereitstellen, Bälle oder Seifenblasen ausgeben,) hat man als Organisator wenig zu tun und meistens glückliche Kinder. Einige klassische Spiele (Topfschlagen, Sackhüpfen) kann man gut vorbereiten, ich hole sie aber nur hervor, wenn ich merke, dass die Kinder Anregungen brauchen können. Je mehr Erfahrung die Kinder schon mit Kindergeburtstagen haben, desto eher werden sie die Spiele natürlich einfordern. Besonders beliebt ist dann die Schatzsuche, die unbedingt gut vorbereitet werden muss, wenn man sie anbieten möchte.

8) Hilfe organisieren

Es ist Gold wert, wenn man nicht alleine ist, besonders bei kleinen Kindern im Kindergartenalter, die alle aufgeregt sind. Bestimmt fällt gerade dann einer hin, wenn der nächste dringend Hilfe auf der Toilette braucht und Dein Geburtstagskind gerade getröstet werden will, weil enttäuschte Erwartungen schmerzen. Wenn nicht beide Eltern gemeinsam das fest gestalten können, kann man vorab eine Mutter der Gäste bitten, ob sie mit ihrem Kind bleiben kann, oder eben die Babysitterin bestellen. Das ist gut investiertes Geld!

9) Genieße es

Ganz wichtig: mach Dir selbst keine Hektik. Genieße die Gäste, freu Dich am Glück und Stolz Deines Geburtstagskindes. Und glaube niemals, dass Du irgendjemandem etwas beweisen musst mit dieser Party. Hauptsache, Dein Geburtstagskind ist glücklich und zufrieden. Zum Schluss noch ein Gedanke zu den oft heftig diskutierten „Mitgebseln“. Soll man welche Mitgeben? Oder nicht? Müssen sie bei den Spielen erst gewonnen werden? Oder bekommt jeder was? Liebe Leser, das macht Ihr am besten so, wie es Euch und Eurem Kind gefällt. Meiner Meinung nach ist das keine weltbewegende Entscheidung. Ich persönlich finde es schön, wenn die Gäste etwas vom Geburtstag mit nach Hause nehmen dürfen. Kleine Kinder mögen handfeste Erinnerungen. Das kann aber genauso gut ein Luftballon von der Dekoration sein, die am Ende abgenommen und verteilt wird. Oder – ganz besonders schön – etwas Selbstgebasteltes, was im Laufe des Festes entstanden ist, zB ein kleines Boot, ein Vögelchen oder ein Schatzkistchen. Und wem da noch Ideen fehlen, der findet hier im Shop sicherlich noch schöne Ideen:

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