Vorstellung Porträt Joachim Kunath - Instrumentenbau Kunath


Vorstellung Kunath Instrumentenbau

Joachim Kunath lernte 1979 den Beruf des Holzblasinstrumentenmachers. Schon früh beschäftigte er sich neben seiner Arbeit in einer bekannten Holzblasinstrumentenfirma mit der Entwicklung von speziellen Blockflöten für Kinder.


Sein Ziel war es, die Lautstärke zu senken und einen sanften und beruhigenden Klang zu finden. Dies ist wichtig, wenn viele Instrumente zusammen spielen.

Das erste Instrument, das Joachim Kunath an Waldorfschulen auslieferte, war die Engelberger Fünftonflöte, die durch ihre einzigartige Bauweise sofort viele Freunde fand und sich schnell an vielen Schulen in Europa verbreitete. Das nächste Instrument, das in der eigenen Werkstatt entwickelt wurde, war die Sonnenflöte. Dieses Instrument war ebenfalls pentatonisch, verfügte aber über einen größeren Tonraum von sieben Tönen. Auch dieses Instrument zeichnet sich durch einen schmalen Windkanal und eine große Innenbohrung aus. Durch den schmalen Windkanal gelangt weniger Luft in das Instrument – so wird der Ton leiser. Die weite Innenbohrung fördert ein weiches und warmes Klangbild, das sich besonders im Klassenverband gut mischt.

Im Laufe der Jahre gesellten sich zu den einteiligen pentatonischen Blockflöten auch zweiteilige Modelle, die sowohl pentatonisch auch als chromatische Blockflöten gespielt werden konnten.

Bei der Herstellung und Konstruktion der einzelnen Modelle stand immer der Umweltschutzgedanke im Vordergrund. Europäische Obsthölzer, reines Leinöl, unbehandeltes Zedernholz und eine gehörige Portion Liebe zum Detail waren seit den Anfängen der Werkstatt Kunath die einzig verwendeten Materialien. Auch heute wird bei jeder Neuentwicklung darauf geachtet, dass so natürliche Rohstoffe wie möglich verwendet werden.

In seiner Freizeit baute Joachim Kunath im Internet eine Community rund um die Blockflöte auf www.blockfloete.eu). Ziel der Community ist es, dass sich Blockflötenbegeisterte – egal ob Amateure oder professionelle Lehrer – miteinander austauschen, und ihre Begeisterung teilen können.

Aus dem Kontakt zu professionellen Blockflötisten erwuchs der Wunsch, einen Radiosender speziell mit Blockflötenmusik ins Leben zu rufen. Seit ungefähr 15 Jahren spielt www.Recorder-Radio.com Blockflötenmusik aller Stilrichtungen und Genres und hilft so, das Bild der Blockflöte, das viele nur aus den ersten Unterrichtsjahren kennen, zu erweitern.



Info zum Video:

Susanne Fröhlich ist Preisträgerin zahlreicher internationaler Wettbewerbe und Stipendien. Seit 2004 lebt und unterrichtet sie in Berlin und hat seit April 2010 einen Lehrauftrag an der Universität der Künste Berlin inne. Hier spielt sie die Flautina von Kunath Instrumentenbau.

Flöten

Flöten gehören zu den ältesten Musikinstrumenten weltweit. Sie werden grob eingeteilt in Blockföten, Längsflöten, Panflöten und Querflöten.

Geschichte

Etwa 42.000 bis 43.000 Jahre alte steinzeitliche Knochenflöten sind die ältesten aufgefunden Flöten Europas. Die Funde zeigen, dass Menschen schon in der Steinzeit Musik gemacht haben. Zwei der gefundenen Flöten sind in einem Stück aus Schwanenknochen gefertigt. Die dritte besteht aus zwei zusammengefügten, aus Mammutelfenbein geschnitzten Halbröhren; sie wurde mit mindestens drei Grifflöchern und mit seitlichen Kerbungen verziert.

1986 fand man die bislang älteste erhaltene Holzflöte Europas aus der späten Bronzezeit (1040 vor Christus). Sie weist ein Anblasloch und eine feine Verzierung aus Ritzlinien auf. Zusammen mit Trommeln wurden Flöten in der Prähistorie als einfache Musikinstrumente bei religiösen Veranstaltungen benutzt.

Das früheste bekannte eindeutige Bild einer Querflöte wurde auf einem Relief aus dem ersten Jahrhundert vor Christus gefunden.

Die Blockflöte wurde Anfang des 20. Jahrhunderts als Musikinstrument für pädagogische Zwecke entdeckt und zunächst als leicht transportables Musikinstrument geschätzt.

Die Grundbegriffe des Spiels auf der Blockflöte können von Kindern bereits im Vorschulalter leicht erlernt werden, sodass die Blockflöte oft als Einstiegsinstrument eingesetzt wird. Erste Spielerfolge lassen sich rasch erzielen, da weder ein komplizierter Ansatz noch eine komplizierte Grifftechnik erforderlich ist. Besonders in den Waldorfschulen bevorzugt man die pentatonischen Flöten für den Einstieg. Diese Flöten bestechen durch ihre einfache Tonfolge ohne Halbtonschritte: es werden nur die Töne d, e, g, a, h verwendet, wodurch das Zusammenspiel in der Klasse angenehm ist. Gerade diese Töne wurden auch von Rudolf Steiner für die kleineren Kinder empfohlen.



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